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11.12.2017

Acupuncture for Chronic Pain: Update of an Individual Patient Data Meta-Analysis

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09.07.2018

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Akupunktur im EBM


In der Deutschen Gesellschaft für Akupunktur und Neuraltherapie wird die Akupunktur seit 1971 gelehrt und erforscht. Die Akupunktur (lateinisch acus = Nadel, punctio = das Stechen, chinesisch 針灸 / 針灸, Pinyin zhēn jiǔ) ist eine Behandlungsmethode der chinesischen Medizin, bei der eine therapeutische Wirkung durch Nadelstiche an bestimmten Punkten des Körpers erzielt werden soll.

Seit 2007 ist die Akupunktur als Regelleistung der Gesetzlichen Krankenkassen bei Patienten mit chronischen Rückenschmerzen und/oder Gonarthrose zugelassen.

Ihr Haupteinsatzgebiet hat die Akupunktur bei Patienten mit chronischen Schmerzen und bei funktionellen Erkrankungen der inneren Organe. Gerade aktuell (Dezember 2017, Journal of pain) wurde eine Studie zur Wirksamkeit bei chronischen Schmerzsyndromen veröffentlicht.

Über 20.800 individuelle Patientendaten aus 39 randomisiert-kontrollierten Studien sind ausgewertet worden. Akupunktur hat eine klinisch relevante Wirksamkeit, die über längeren Zeitraum anhält. Dieser Effekt kann nicht einzig und allein über den Placeboeffekt erklärt werden.

Die Nadeltherapie ist Placebo- und anderen Kontrollverfahren sogar deutlich überlegen. Bemerkenswert ist der nachgewiesene Behandlungseffekt der Nadeln. Dieser hält, bei einer Abnahme von lediglich 15% der Effektstärke, über zwölf Monate an. Der Hinweis auf Akupunktur als eine mögliche Option für Patienten mit chronischen Schmerzen sollte in der Therapieplanung mit berücksichtigt werden.

In unseren Kursen lehren wir die Akupunktur als ganzheitliches Behandlungsverfahren mit dem Merksatz „Der Patient ist wichtiger als seine Krankheit.“

Neue wissenschaftliche Erkenntnisse der Schmerztherapie, der Segmentanatomie und der Segmentakupunktur fließen ebenso ein, wie die Grundlagen der chinesischen Diagnostik (Puls- und Zungendiagnostik), Konzepte der Gegensatzpaare (Yin-Yang) und der fünf Wandlungsphasen. Sie haben die Möglichkeit sich in den Kursen umfassend über die Akupunktur als Wissenschaft (anatomische und physiologische Grundlagen), als eine Technik (verschiedene Nadelstichtechniken), als Kunst (Arzt-Patienten-Beziehung) und als Philosophie (Yin-Yang, Fünf Wandlungsphasen) zu informieren.

Die Grundausbildung zur Zusatzbezeichnun Akupunkturg umfasst 200 Unterrichtseinheiten. Moderne Lehrmaterialien und Skripte stehen zur Verfügung, um eine interessante und erfolgreiche Kursgestaltung zu gewährleisten. Fachspezifische Kurse werden in der DGfAN-Master-Ausbildung angeboten, um die für Fachärzte relevanten Themen und Krankheitsbilder zu vertiefen und zu erweitern. Dabei wird auch die Stellung der Akupunktur innerhalb der Reflextherapie dargestellt und auch Verknüpfungen mit anderen Therapieverfahren erörtert.

Aktuell (2017) überarbeiten die Fachgesellschaften für Akupunktur die Weiterbildungsordnung für die Akupunktur, um sie an internationale Standards anzupassen und einen hohen Ausbildungsgrad zu gewährleisten. Sie sind auch daran beteiligt, die Akupunkturleistungen flexibel und leistungsgerecht in der neuen GOÄ abzubilden.

Wir heißen Sie herzlich willkommen bei der DGfAN!

Dr. med. Susanne Kreft
Vizepräsidentin Akupunktur

Aktualisiert am: 09.01.2018


Reisebericht

Akupunkturwoche der DGfAN auf Kos 2017

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