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27.04.2016

Treffen mit Kollegen und auf den Spuren der Maya

Treffen mit Kollegen und auf den Spuren der Maya

Die DGfAN Studienreise 2016 führte im Februar mit 23 Personen nach Guatemala anlässlich des 12. Internationalen medizinischen Kongresses „Homeopática y Terapía Neural – Dr. Reckeweg“. Die ca. 250 Teilnehmer des durch die Firma EUPHA (Distribudora de Medicamentos S.A. in Ciudad de Guatemala) vorbildlich organisierten Kongresses kamen aus 5 Ländern. Die Simultanübersetzung der lebendigen und anspruchsvollen Vorträge des Hauptreferenten MR Dr. med. Rainer Wander gehörte sicher zu einer der herausragenden Dienstleistungen dieses Kongresses. Eingebaut in das Hauptthema waren drei Kurzvorträge: Entgiftung mit Zeolith – Detoxsan® Pulver (Dr. sc. nat. Wilfried Dathe), Anwendung der Hyperthermie-Therapie bei verschiedenen Indikationen (Prof. Dr. med. Holger Wehner) und 3D-Strukturanalyse im Zahn-Knochen-Bereich (Dr. med. dent. Ralph-Steffen Zöbisch). Die Wertschätzung der guatemaltekischen Ärzte und Repräsentanten der Universität und Industrie gegenüber dem Hauptreferenten, auf dessen Initiative die Neuraltherapie an der medizinischen Fakultät der Universidad Mesoamericana Einzug gehalten hat, war beeindruckend und bildete letztendlich mit die Voraussetzung für eine ausgesprochen herzliche Gastfreundschaft der guatemaltekischen Partner. Dadurch hatten wir auch die Gelegenheit, ein medizinisches Zentrum der Hauptstadt mit verschiedenen Fachrichtungen besuchen zu dürfen und wurden mit Maya-Klängen einer indigenen Gruppe willkommen geheißen. Die Marimba mit Holzklangstäben und geschickt geführten meist 4 Schlägeln pro Spieler gehört zur guatemaltekischen Kultur und umrahmt mit der etwas anderen Klangfarbe zahlreiche Kulturveranstaltungen.

Nach der Tagung führte uns die anschließende Landeserkundung zunächst nach Tikal, die wohl bekannteste Stadt der klassischen Maya-Periode (3.-9. Jahrhundert n.Chr.) mit beeindruckenden Stufentempeln in den Urwäldern des Petén im nördlichen Guatemala. Aber auch die ursprünglich dichtbesiedelte Maya-Region Yaxha, die u.a. durch langjährige KfW-Unterstützung ausgegraben, restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, zeichnet sich nicht nur durch Tempelanlagen aus, sondern auch durch zahlreiche überwachsene Hügel, die unter den meterhohen Bäumen steinerne Zeugen der längst vergangenen Kultur vermuten lassen. Der Sonnenuntergang über der Yaxha-Lagune sitzend auf dem benachbarten Tempel über dem Blätterdach des Regenwaldes gehörte zu den romantischen Höhepunkten des dortigen Aufenthaltes. Als 3. Maya-Stätte lernten wir weiter südlich Quiriguá kennen, die weniger durch ihre Bauwerke als mehr durch ihre gut erhaltenen und bis zu 60t schweren Steinstelen besticht. Die mit Maya-Hieroglyphen versehenen Stelen sind ein Meisterwerk damaliger Steinmetzkunst, beschreiben die Leistungen des jeweiligen Herrschers und verfügen über eine exakte Datierung. An der Karibikküste erreichten wir die Kleinstadt Livingston im Boot über den Rio Dulce mit der einzigen afrokaribischen Volksgruppe Guatemalas, den Garifunas. So bewegend wie ihre Geschichte ist auch die Mannigfaltigkeit der dortigen Flora und Fauna mit z.B. Heerscharen von Pelikanen. Noch heute ist dieser Ort nur auf dem Wasserweg erreichbar.

Vulkanausbruch

Der letzte Teil der Reise führte uns nach Antigua im Hochland von Guatemala. Die Stadt liegt unweit der Hauptstadt (50 km), gilt als besterhaltene spanische Kolonialstadt Mittelamerikas und gehört seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Ein verheerendes Erdbeben 1773 zerstörte die ehemals prunkvolle Kulturmetropole mit über 50 Kirchen und die partielle Wiederbelebung ist eine gelungene architektonische Synthese zwischen alt und neu. So beeindruckt die Gesamtanlage vom Casa Santo Domingo unter Einbeziehung der damals stehengebliebenen Mauerfragmente und gehört gegenwärtig zu den besten Adressen der dortigen Gastronomie und Hotellerie. Dagegen gehört der Erhalt des ursprünglichen Straßenpflasters sicher zu den gewöhnungsbedürftigeren Kulturgütern. Noch heute bedroht der aktivste Vulkan ‚Fuego‘ die Stadt und bedeckte sie erst kürzlich erneut mit einer dünnen Ascheschicht. Auch wir konnten uns gelegentlich am Tag (Rauchschwaden) und in der Nacht (Glutschweife) weithin sichtbar von dessen Aktivitäten überzeugen.

Den Abschluss der Reise bildete eine Zusammenkunft mit Ärzten aus Guatemala, die im vergangenen Jahr die Ausbildung zum DGfAN-Master Neuraltherapie abgeschlossen hatten. Sie berichteten über Ihre Ausbildung, Einsatzmöglichkeiten und Erfolge mit dieser Therapie.

Insgesamt war es eine von Dr. med. vet. Christiane Wander und Bock Studienreisen sehr gut vorbereitete und mit zahlreichen kulturellen Höhepunkten gespickte Reise, die keine Langeweile aufkommen ließ und auf einem straffen Zeitregime basierte. Großes Kompliment an die Organisatoren!

Dr. sc. nat. Wilfried Dathe



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Aktualisiert am: 17.09.2015


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